Nach dem Spiegel-Bericht hat der Technikchef von VZnet den Hacker per Chat kontaktiert. Laut dem Chat-Protokoll, das dem Spiegel offenbar vorliegt, habe die Firma selbst mehrfach das Thema Geld angesprochen. Wenn man es schaffe, die Daten zu lokalisieren und zu löschen, so dürfe “uns das auch was kosten“. An anderer Stelle schrieb der Technikchef “du – und andere können bei uns rumhacken wie sie wollen. ich bezahl euch sogar gerne dafür!“ Unter einer Bedingung: “wenn ich jemanden dafür bezahle, möchte ich, dass das nicht public wird“. Auf die Frage, was der junge Mann mit dem Datensammeln erreichen wolle, antwortete er: “gar nichts, das war’n just4fun projekt“. Dies entspricht auch der Darstellung des Verteidigers, demzufolge es ihm nicht ums Geld gegangen sei. — heise online - Selbstmord nach SchülerVZ-Datenklau: VZnet in Erklärungsnot
You say: “You spend too much time online!” I hear: “I have a Hotmail account! — Twitter / Jason Sweeney: You say: “You spend too mu …
Im Ergebnis zeigt sich, dass die liberale, die deontologische und die werterelativistische Philosophie klar gegen “geistiges Eigentum” sprechen und aus utilitaristischer Sicht so viele begründete Zweifel am Konzept bestehen, dass eine Beweislastumkehr geboten ist: Die Gegner geistigen Eigentums dürften nicht in die Pflicht genommen werden, den mangelnden Nutzen zu beweisen, sondern die Anhänger müssen rechtfertigen, dass der hohe Preis, den die Gesellschaft für die gewährten Monopolrechte zahlen muss, durch entsprechende Zuwächse an Gemeinwohl gedeckt ist. Aktuelle Beispiele zeigen, dass dies insbesondere unter den Bedingungen der Informationsgesellschaft sehr wahrscheinlich nicht darstellbar ist. — Aggregat7 : Probleme der ethischen Begründung von “Geistigem Eigentum” und Immaterialgüterrechten im Informationszeitalter
You want me to pay $20 for a CD that’s on BT. But I can’t embed the $150k video you made to promote the CD. Helluva business you got there. — Twitter / hotdogsladies: You want me to pay $20 for …
„Für wen ist die Wikipedia eigentlich da? Seid ihr euch eigentlich bewusst, welche Verantwortung ihr habt?“, fragte zum Abschluss ein aufgebrachter Besucher. Man kann tatsächlich berechtigte Zweifel daran hegen, dass die Führungsspitze der Wikipedia überhaupt ahnt, um was es sich bei ihrer Enzyklopädie eigentlich handelt. Stellenweise kam man sich in den Vereinsräumen der Wikimedia Foundation eher vor wie bei der Sitzung eines Schrebergartenvereins, bei dem der Bepflanzungsplan für die nächste Saison diskutiert wurde. Das gemeine Volk „darf“ sich die Wikipedia zwar anschauen, muss aber bei Entscheidungen draußen bleiben. Ändern wird sich an diesem traurigen Zustand wohl erst einmal nichts, denn auch die gestrige Podiumsdiskussion endete ohne einen konkreten Fahrplan, wie man die Wikipedia von innen heraus reformieren könnte. Die Wikipedia steckt in einer tiefen Daseinskrise, ihre Führungsspitze ist sich dessen allerdings offensichtlich noch nicht einmal bewusst. — Gut, dass wir drüber geredet haben — Der Freitag
Die Rechteinhaber betreiben seit vielen Jahren den Versuch, “geistiges Eigentum” und materielles Eigentum möglichst gleichzusetzen. Dabei gibt es derzeit (noch) aus gutem Grund eine Vielzahl von Unterschieden in der gesetzlichen Ausgestaltung:
-“Geistiges Eigentum” in Form von Schutzrechten ist kein Eigentum im Sinne des Grundgesetzes, Artikel 14 oder Artikel 17 der Menschenrechtskonvention
-Das Urheber- und Erfinderpersönlichkeitsrecht sind nicht übertragbar oder veräusserbar
-Eigentumsdelikte wie Diebstahl und Raub gibt es bei Immaterialgütern nicht, da diese nicht-rivalisierend von beliebig vielen Personen gleichzeitig genutzt werden können; daher kann es auch keine “Raubkopien” geben
-Rechte an Immaterialgütern sind ausschliesslich zeitlich befristete Monopolrechte, die eine vorübergehende künstliche Verknappung erzeugen sollen; die Fristen bei einer Reihe von Schutzrechten sind aber in den letzten Jahren erheblich ausgedehnt worden, dass einige Rechte praktisch auf unbefristete Zeit von bis zu 150 Jahren nach Erschaffen des Werks erteilt werden
— Aggregat7 : Probleme der ethischen Begründung von “Geistigem Eigentum” und Immaterialgüterrechten im Informationszeitalter
Wenn die Wikipedia nicht ihre Ideale über Bord werfen will, muss sie einsehen, dass es Wissen gibt, das nicht für jedermann relevant ist. Wenn ein Artikel neben dem Verfasser selbst nur einen weiteren Menschen interessiert, so ist dies – im Sinne des Ideals der digitalen Revolution – relevant, auch wenn die Online-Türsteher dies anders sehen. Sollte jedoch der einzige relevante Unterschied zwischen Wikipedia und einer redaktionellen Enzyklopädie die kostenlose Nutzung sein, so hat die Wikipedia eine historische Chance verspielt. — “Wuff, ich will da rein!” — Der Freitag
apple store | Gapingvoid hahaha
Dass der Fragesteller Holländer ist und keinerlei Unterstützung deutscher JournalistInnen bekam, lässt nur noch einen Befund zu: Die vierte Macht in Deutschland ist mausetot. Alle Super-Top-QualitätsjournalistInnen, die den Kollegen hier allein gelassen haben, sollen sich was schämen. Nein, besser: Sie sollten den Job wechseln. Still und mit gesenktem Haupt. —
ay.
Postjournalismus live: Deutschlands vierte Macht ist mausetot « beta thoughts
Im April 2007 fanden wieder sogenannte Wahlen in Nigeria statt. Die Europäische Union stand unter dem Vorsitz von Frau Merkel. Frau Merkel hat die Wahlbeobachtung angeordnet. Die EU kann das sehr gut. Sie hat den Wahlprozess beobachtet und das Fazit war absolut vernichtend. Es war ein totaler Wahlbetrug. Es wurden sogar oppositionelle Politiker erschossen. Der neue nigerianische Präsident Amaru hat überhaupt keine demokratische Legitimation. Zwei Monate später findet in Heiligendamm der G8-Gipfel statt. Frau Merkel lädt als Ehrengast aus Afrika Amaru ein, den Wahlbetrüger. Frau Merkel ist gefangen im Ethnozentrismus der Europäer. Sie sieht nicht die tiefe Wunde, die Beleidigung, die sie dem nigerianischen Volk antut, wenn sie den Mann, den sie zwei Monate vorher als Wahlbetrüger bloßgestellt hat, jetzt als Ehrengast zum G8-Gipfel nach Heiligendamm einlädt. Diese Blindheit des Westens ist unerträglich für den Süden. — TP: “Die Sklavenhalter sitzen heute in den Börsen”
Nicht nur momentan (doch momentan besonders deutlich) agiert man bei Wikipedia wie die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, die lediglich ihren eigenen Geschmack bzw. ihre eigene (begrenzte) Weltsicht als Prüfkriterium für Entscheidungen nutzt. Wie auch die BPfjM, die einfach sagt: “Das ist keine Kunst weil es keine Kunst ist”, so sagt Wikipedia: “Das ist irrelevant, weil es irrelevant ist. — Telepolis wnews: Denk langsam, lösche schnell
TechCrunch counts an avalanche of 24(!) new android phones in the market. The tech purist will now argue that none of these phone can match the awesomeness of the iPhone. I say BS. The awesomeness of the iPhone will be copied, changed, improved, matched/not matched. It doesn’t matter. Let me repeat that. It doesn’t matter! The one thing that Apple can’t do and Google just did is offer choice. The empire Apple just started to build up using their dictatorial and proprietary strategy just got blown to pieces by choice. Who do you think will win this battle? Android will flood the mobile market with hundreds of new phones, thousands of apps to go along with it, and presence with every hardware manufacturer and mobile carrier. — Why Google will win: entrapment in the iPhone is a failing long-term strategy « @vanelsas
Speicher ist billig, und das Problem von zuviel Information kann es nicht geben – es kommt auf die Filter an. Wikipedia verharrt aber im modernen lexikalischen Prinzip. Die Chance eines postmodernen (oder weniger belastet: Web-2.0-) Ansatzes wird nicht ergriffen: Die Möglichkeit, daß Quantität in Qualität umschlägt. Ich habe nämlich möglicherweise gar kein Interesse daran, aus einem hochqualitativen, aber beschränkten Kanon Informationen abzurufen — Relevanz ist irrelevant | fxneumann · Blog von Felix Neumann
Salman Rushdie hat mal gesagt: «Ohne das Recht auf Beleidigung gibt es im Prinzip auch keine Meinungsfreiheit.» — NETZEITUNG | FRANKFURTER BUCHMESSE KULTUR NACHRICHTEN: «Ich bin nicht mehr so verrückt. Leider»
The Omni Mouth » Sending confidential documents to Omni, and the gibberish-izer
If you choose “Send Feedback” from the Help menu in OmniPlan, you’ll get an option to include a copy of your document with your email. If you’d like to gibberish-ize it, OmniPlan will replace all your tasks, resources, and notes with random boring names like “Task 17″ and “Resource 5″. This way, we can take a look at the structure of your document and help you figure out any problems you might be having, but all your confidential information is protected.
Great idea. I’ve often been reluctant to send any kind of “~/Library” data even to developers I trust, because it necessarily passes through the electronic hands of people I may not know or trust. This is a such a clever solution to get around that. Love those OmniFolk.
Yep, das ist nicht unklug.